Kreditrisikostandardansatz (KSA)

Der Kreditrisikostandardansatz (KSA) ist gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) einer der beiden möglichen Ansätze zur Bestimmung der risikogewichteten Positionsbeträge. Diesem gegenüber steht der auf den internen Beurteilungen basierende Ansatz (IRB-Ansatz).

 

Im KSA ergibt sich der risikogewichtete Positionsbetrag aus der Multiplikation des Risikopositionswerts mit dem festgelegten oder ermittelten Risikogewicht. Der Risikopositionswert ist der nach spezifischen Kreditrisikoanpassungen und zusätzlichen Wertberichtigungen verbleibende Buchwert einer Aktivposition. Das Risikogewicht bestimmt sich aus der Zuordnung der Risikoposition zu einer in der CRR definierten Forderungsklasse. Für jede dieser Forderungsklassen sind Risikogewichte in Abhängigkeit vom unterstellten Ausfallrisiko vorgesehen. Unter Berücksichtigung externer Bonitätsbeurteilungen sind diese Ausfallrisiken vom entsprechenden Rating des Kontrahenten abhängig. Für unbeurteilte Risikopositionen sind pauschale Risikogewichte vorgesehen.

Der Kreditrisikostandardansatz wird aktuell vom Basler Komitee für Bankenaufsicht (BCBS) grundlegend überarbeitet.

Sprechen Sie uns gerne an!

Dr. Rainer Steinberg/ Autor BankingHub

Dr. Rainer Steinberg

Senior Manager Office Münster

Nicole Nowacka

Manager Office München

Robin Rantzsch

Manager Office Münster
Dr. Markus Weber/ Autor BankingHub

Dr. Markus Weber

Manager Office Hamburg

Artikel zum Thema

Die Zukunft erfordert flexibles Outsourcing

„Outsourcing 2.0“ basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz in der Einheit von technischen und prozessualen Voraussetzungen sowie hoher Professionalität seitens Mandant und Dienstleister. Voraussetzung ist eine umfassende Prozess-, Produkt- und IT-Standardisierung.

Weiterlesen »

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Erhalten Sie alle 2 Wochen die neuesten Analysen und Berichte unserer Banking-Experten.

Send this to a friend