Geschützt: KI im Privatkundengeschäft: wie man die Kluft zwischen Ambition und Umsetzung in der DACH‑Region schließt

Bei Betrachtung zeigt des Bankensektors in der DACH‑Regionsich zeigt sich eine deutliche KI-Lücke: Im Bankwesen konzentrieren sich die meisten KI‑Anwendungsfälle weiterhin auf das Backoffice, die Kompetenzen und die Weiterbildung der Mitarbeitenden bleiben hinter globalen Benchmarks zurück, und Anwendungsfälle mit hoher Wirkung und direktem Kundenbezug werden bislang kaum genutzt.

Um die Gründe dafür zu verstehen, haben wir in dieser Studie Sekundärquellen konsultiert sowie neun ausführliche Interviews mit KI‑Spezialist:innen aus dem gesamten DACH‑Bankensektor durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Privatkundengeschäft – das größte und wettbewerbsintensivste Segment der Region und zugleich dasjenige mit dem größten KI-Skalierungspotenzial.

Dieser Artikel beantwortet die folgenden fünf Fragen:

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Sie sollten nun in der Lage sein, über diese zentralen Punkte des Artikels zu sprechen:

In welchen Bereichen schaffen KI-Anwendungen derzeit den größten Mehrwert?

KI ist besonders dort erfolgreich, wo Prozesse standardisiert und informationsintensiv sind. Aktuelle Schwerpunkte liegen auf:

  • Kundenservice: Nutzung von mehrsprachigen Chatbots zur Entlastung des Frontoffice
  • Risikomanagement: Automatisierte Betrugsprävention und Echtzeit-Kreditentscheidungen
  • Onboarding: Beschleunigung der Identitätsprüfung (KYC-Prozesse)
  • Wissensmanagement: Einsatz von internen GenAI-Assistenten für Mitarbeitende

Was sind die größten Hindernisse bei der Einführung von KI?

Die breite Umsetzung wird oft durch vier Faktoren gebremst: fragmentierte Altsysteme, die den Datenzugriff erschweren, hoher regulatorischer Druck (z. B. durch die EU-KI-Verordnung), mangelnde organisatorische Bereitschaft und Sorgen der Belegschaft sowie potenzielle Cybersicherheitsrisiken bei kundenorientierten Anwendungen.

CEMS Studierende

Im Rahmen des International Business Projects, das CEMS-Studierende (Paweł Domitrz, Dmitry Ganzha, Zisheng Liu, Julian Müller, Alexander Oniushkin und Jan Steffen Toben) als Teil ihres Studiums absolvieren müssen, haben sie mit Hilfe von zeb – Emanuel Hammerer, Katalin Nagy, Anna Strohbach und Anita Yan (unterstützt durch Nikola Jelicic, Expert Partner bei zeb) – das Thema KI im Privatkundengeschäft: von Grund auf analysiert und ausgewertet.

 

 

Sprechen Sie uns gerne an!

Emmanuel Hammerer / Autor BankingHub

Emanuel Hammerer

Manager bei zeb Office Wien
Katalin Nagy / Autorin BankingHub

Katalin Nagy

Expert bei zeb Office Wien
Anna Strohbach / Autorin BankingHub

Anna Strohbach

Consultant bei zeb Office Wien
Anita Yan / Autorin BankingHub

Anita Yan

Consultant bei zeb Office Wien

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