Mit Stress im Homeoffice entspannt umgehen Selbsttest und Tipps zur Stressbewältigung in der Corona-Krise

Stress im Homeoffice

Corona macht’s möglich: Laut einer aktuellen Studie des Branchenverbands BITKOM arbeitet derzeit rund die Hälfte aller Berufstätigen ganz oder teilweise von zu Hause, dies sind viel mehr als je zuvor. Weitere Umfragen zeigen, dass ein Wegfall von Arbeitswegen bzw. Pendeln und eine freiere Zeitaufteilung zu den positiven Seiten der erzwungenen neuen Arbeitswelt gehören. Als problematisch hingegen und Faktor für Stress im Homeoffice werden eine oft ungewollte Vermischung von Arbeits- und Privatleben sowie schwierige Kommunikation mit Kundinnen und Kollegen angesehen – und nicht wenige ärgern sich über technische Probleme und eine schlechte Internetverbindung.[1]

 


Checken Sie hier, zu welchem Typ der Stressbewältigung Sie neigen:

Zum Selbsttest


 

Die jetzige Corona-Krise löst aus vielerlei Gründen Stress aus: Von möglichen Problemen im Homeoffice bis hin zu handfesten Existenzängsten wegen fehlender Einnahmen. Ein erhöhtes Stresslevel im Homeoffice führt dazu, dass Arbeitsanforderungen schneller als sonst als belastend erlebt werden. Auch ein Mangel an sozialer und emotionaler Unterstützung durch Kollegen bzw. Vorgesetzte wirkt sich belastend aus und führt im Extremfall zu Mobbing, was einen hohen Stressfaktor darstellt.

 

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Umgang mit Stress im Homeoffice entscheidend

Neben den Auslösern ist es für die Analyse von Stress im Homeoffice auch von Bedeutung, wie Menschen typischerweise mit Leistungsanforderungen umgehen.

  • Menschen mit ungünstiger Stressbewältigung (Typ A) neigen zu Ungeduld, fühlen sich getrieben und unter Zeitdruck, sind stark wettbewerbsorientiert, manchmal sogar aggressiv und feindselig gegenüber anderen.
  • Menschen mit günstigerer Stressbewältigung (Typ-B) sind insgesamt gelassener, deutlich weniger wettbewerbsorientiert und kaum aggressiv.

Untersuchungen ergaben[2], dass Menschen mit Typ-A-Verhalten tatsächlich körperlich stärker „gestresst“ sind als andere. Beispielsweise haben sie häufig erhöhten Blutdruck und erhöhte Stresshormonwerte, da sie viele neutrale Situationen als Wettbewerb auffassen und sich entsprechend verhalten.

Typ-A-Verhalten geht auch oft mit sozialen Konflikten einher, was wiederum den Stress im Homeoffice für alle Beteiligten erhöht. Ungünstige Stressbewältigung erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder andere Probleme, wie z. B. Suchtverhalten.

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Los geht's: Checken Sie jetzt in wenigen Minuten, zu welchem Typ der Stressbewältigung Sie im Homeoffice neigen:

Der Fragebogen ist ein Selbsttest zur Erfassung von Stressbewältigung im Homeoffice[3] und nimmt maximal 5 Minuten für die Beantwortung der Fragen in Anspruch.


1 ) Wenn Arbeit fertig werden muss, setzt mich das mehr „unter Strom“ als andere Menschen.

2 ) Wenn jemand langatmig erzählt und nicht zum Punkt kommt, würde ich die Person am liebsten zur Eile antreiben.

3 ) Ich halte mich für entspannt und gelassen.

4 ) Ich rege mich oft sehr schnell auf.

5) Meine besten Freunde finden, dass ich ein hohes Aktivitätsniveau habe.

6) Ich tendiere eindeutig dazu, alles in Eile zu erledigen.

7) Ich nehme meine Arbeit viel ernster als die meisten anderen Menschen.

8) Ich werde selten ärgerlich.

9) Ich setze mir oft eine Frist, zu der die Arbeit fertig sein soll.

10) Ich werde sehr ungeduldig, wenn ich in einer Warteschlange anstehe.

11) Ich stecke mehr Aufwand in meine Arbeit als andere.

12) Im Vergleich zu anderen gehe ich mein Leben entspannt an.


 


 

[1] YouGov Deutschland GmbH (2020): Homeoffice wegen Corona: Nicht alle können, nicht alle wollen, viele müssen.
[2] Glass D.C., Krakoff L.R., Contrada R., Hilton W.F., Kehoe K., Mannucci E.G., Collins C., Snow B., Elting E. (1980): Effect of harassment and competition upon cardiovascular and plasma catecholamine responses in type A and type B individuals. Psychophysiology. 1980 Sep; 17(5): 453-63. Seeman T. E., McEwen B. S., Rowe J. W., Singer B. H. Allostatic load as a marker of cumulative biological risk: MacArthur studies of successful aging. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. 2001; 98(8): 4770-5. McEwen, B.S. Physiology and neurobiology of stress and adaptation: Central role of the brain. In: Physiological Reviews 87 (2007), 873–904.
[3] Homeoffice wegen Corona: Nicht alle können, nicht alle wollen, viele müssen. Adaptiert nach C.D. Jenkins, S.J. Zyzanski, and R.H. Rosenman. “Progress Toward Validation of a Computer Scored Test for the Type A Coronary Prone Behaviour Pattern,” Psychosomatic Medicine, 33 (1971), pp. 193, 202.

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