Firmen­kunden­studie 9.0 – Wachstums­chancen im Firmen­kunden­geschäft Download: „Grüne Kredite und digitale Lösungen – die Wachstumstreiber nach der Krise"

Fokus der 9. Firmenkundenstudie von zeb: Niedrige Zinsen, Coronakrise und dann auch noch die wachsende Konkurrenz durch Neobanken im Firmenkundengeschäft: Für Banken standen die Zeichen in den vergangenen Jahren nicht unbedingt auf Wachstum. Nun aber eröffnen sich neue Chancen. Die Wirtschaft erholt sich deutlich schneller, als zu Beginn der Krise von vielen erwartet, und Banken können unmittelbar in mehreren Bereichen neue Märkte erschließen. So bietet die kompetente Begleitung einer klimaneutralen Wirtschaft und die digitale Betreuung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) neue Wachstumschancen.

In der 9. Firmenkundenstudie von zeb erfahren Sie mehr über diese Felder – und mit welchen Strategien Sie sie erobern können. Einen Einblick zur Wirtschaftslage nach der Coronakrise und neuen Wachstumschancen des Firmenkundengeschäfts geben wir Ihnen bereits hier:


 


Firmenkundenstudie 9.0: Neue Wachstumschancen für das Firmenkundengeschäft der Banken nach Corona

Insgesamt zeigt die 9. Firmenkundenstudie von zeb, dass die Coronapandemie den Druck auf die Banken noch verstärkt hat. So gingen die Betriebsergebnisse im Firmenkundengeschäft 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Euro zurück. Hauptgrund dafür ist die erhöhte Risikovorsorge, welche die Banken aufgrund möglicher Insolvenzen im Zuge der Coronakrise vorhalten mussten.

Beim Kreditbestand der Banken lässt sich kein besonderer Coronaeffekt ausmachen. Er wuchs mit 4,6 Prozent im Krisenjahr ähnlich stark wie im Durchschnitt der Vorjahre. Das zeb-Wallet-Modell zeigt, dass auch in den kommenden Jahren das Kreditgeschäft weiter wachsen wird. So werden 70 Prozent der künftigen Erträge in diesem Geschäft erzielt. Wichtigster Treiber dabei im Firmenkundengeschäft ist der „Green Deal“ der Europäischen Union.

 


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Nachhaltigkeit im Firmenkundengeschäft

Die Firmenkundenstudie 9.0 zeigt, auf der Welt gibt es keinen ehrgeizigeren Klimaschutzplan als den Green Deal der EU. Dieser wird zu großen Veränderungen in den Geschäfts- und Betriebsmodellen der Unternehmen führen. Verantwortliche im Firmenkundengeschäft der Banken müssen daher die zugehörigen Projekte und Investitionen finanzieren und begleiten. Aus ihrer Sicht gibt es grundsätzlich drei Geschäftsfelder: das „dunkelgrüne Geschäft“ (in sich ESG-konform), das „Transitionsgeschäft“ (Ziel des Geschäfts ist die Erreichung von ESG-Konformität) und das „braune Geschäft“ (prinzipiell nicht transformierbar). Nach zeb-Einschätzung liegt das größte Wachstumspotenzial für Banken im „Transitionsgeschäft“, welches im Durchschnitt etwa 90 Prozent des Kreditportfolios einer Bank ausmacht.

Auch die Politik erwartet von den Banken, dass sie den Ansprüchen des Green Deal gerecht werden. Erste politische Maßnahmen lassen erkennen, dass sich künftig die gesamte Regulatorik immer stärker an den Nachhaltigkeitszielen der EU ausrichten wird. Die 9. Firmenkundenstudie von zeb offenbart, kein Institut wird es also umgehen können, sich nachhaltig zu positionieren. Dabei stellt sich die Frage, wie ambitioniert die eigene Strategie sein soll. Denkbar sind über die Erfüllung des regulatorischen Mindestmaßes hinausgehende Beyond-Banking-Angebote – beispielswiese im Bereich der Messung von CO2-Fußabdrücken, die sukzessive auch für kleine und mittelständische Unternehmen an Bedeutung gewinnt.

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Vision einer Digitalbank mit Ökosystem

Ohne Frage: Die zunehmende Digitalisierung des Bankengeschäfts im heterogenen KMU-Segment ist unausweichlich, um den hohen und unterschiedlichen Beratungsansprüchen gerecht zu werden. Sie wird von gleich drei sich gegenseitig verstärkenden Treibern geprägt und beschleunigt: der Nachfrage der Unternehmen selbst, den kundenzentrierten Angebote der FinTechs und dem Druck etablierter Banken, ihre Kosten zu senken.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Banken sich mit digitalen Lösungen im Firmenkundengeschäft positionieren können. Nach zeb-Einschätzung auf Basis der Firmenkundenstudie 9.0 bedarf es hierfür einer übergreifenden digitalen Plattform, über die Services, Prozesse und Standardprodukte angeboten und individuell austariert werden können. Weiterführend können Banken durch eine digitale Struktur über das eigentliche Banking hinausgehen, um perspektivisch ein Ökosystem zu entwickeln, das die eigenen Angebote erweitert und die von Partnern miteinbezieht.

 

9. Firmenkundenstudie von zeb
„Grüne Kredite und digitale Lösungen – die Wachstumstreiber nach der Krise“

Wie das digitale Firmenkundengeschäft der Zukunft und mögliche Nachhaltigkeitsstrategien aussehen könnten, erfahren Sie in der kostenlosen Publikation zur 9. Firmenkundenstudie von zeb.

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