Die re:publica 2014 – Jahrestreffen der digitalen Community Der NSA-Überwachungsskandal sowie die Veränderungen einer digitalisierten Gesellschaft sind prägende Themen der größten Netzkonferenz Europas

Die re:publica ist die größte Netzkonferenz Europas – so wird das Event auch als das „Klassentreffen“ des Internets bezeichnet. In diesem 8. Jahr ihres Bestehens war die Konferenz mit über 6.000 Teilnehmern und 350 Einzelveranstaltungen innerhalb von 3 Tagen so groß wie nie zuvor. Das Oberthema „Into the Wild“ wird in den Einzelveranstaltungen wie immer extrem weit interpretiert, letztlich lässt sich fast alles darunter fassen, was in irgendeiner Form mit dem Internet zu tun hat. Prägende Themen waren der NSA-Skandal und die Snowden-Affäre (u.a. von Sascha Lobo in seiner „Rede zur Lage der Nation“ oder durch den Auftritt von Sarah Harrison in den Vordergrund gestellt), die gesellschaftlichen Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft (die gute Nachricht: Smartphones zerstören nicht per se unsere Beziehungen), aber natürlich auch Themen wie Netzneutralität oder Bitcoins.

Der Wert der re:publica liegt insgesamt weniger in den fachlichen Inhalten einzelner Beiträge, vielmehr sind es die Breite der Themen, die unterschiedlichsten Hintergründe der Referenten, die Vielfalt der Besucher und mit der Station Berlin eine beeindruckende und zum Netzwerken einladende Location, die den Wert dieser Veranstaltung ausmachen. Man findet Teilnehmer aus allen Teilen der Gesellschaft, vom Studenten über (recht viele) Menschen aus dem Bereich Social Media bis zum Bankvorstand und Staatssekretär, die auch einmal ohne Krawatte erscheinen.

Viele Teilnehmer – so auch wir – betrachten den Besuch der re:publica vor allem als „Auslauf für’s Gehirn“ (Stern). Über Themen nachdenken, die man sonst nicht jeden Tag vor Augen hat. Mit Menschen sprechen, die völlig andere Interessen haben. Mit gleich (oder ähnlich) Gesinnten ganz neue Aspekte der eigenen Themen beleuchten. All dies gelingt auf der re:publica jedes Jahr aufs Neue sehr gut.

Mit dem Branchenblick auf Financial Services freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr weitere Banker unter den Teilnehmern gesehen haben. Von der Deutschen Bank, über die comdirect, über Vertreter von „Social Banks“ bis hin zu verschiedenen Institutionen des genossenschaftlichen Sektors waren erstaunlich viele Institute vertreten. Wir haben uns besonders gefreut, am ersten Abend der Konferenz auf dem von Franz Welter von der Volksbank Bühl und uns organisierten 2. „Finance Meet & Greet“ ca. 30 Banker aus allen Sektoren zu treffen und in langen Gesprächen alle möglichen „digitalen“ Themen zu vertiefen.

Schon jetzt freuen wir uns auf die re:publica 2015 sowie das dann 3. Finance Meet & Greet als schönes Side Event!

 

(für das Bild herzlichen Dank an Markus Sommer)

 

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