zeb.market flash (Issue 27 – Oktober 2018) Europäische Banken verlieren weiterhin an Boden

Kernthemen

I. Aktuelle Lage des Bankensektors

  • Die Marktkapitalisierung der globalen Top-100-Banken ohne nennenswerte Verbesserungen – mit 5,2 Billionen Euro weiterhin auf dem niedrigen Stand aus Q2.
  • Durchschnittliches KBV westeuropäischer Banken ist in Q3 unter 0,8x gesunken (-0,16x im Vergleich zum Vorjahr) – ein Zweijahrestief. Die TSR Performance war ebenfalls deutlich schlechter (-1,0 %) als die der globalen Top-100-Banken (+3,6 %).

II. Wirtschaftliche Lage und wesentliche Treiber des Bankgeschäfts

  • Wie erwartet und vorab angekündigt, hat die US-Notenbank am 26. September den Leitzins auf 2,25 % angehoben. Im Gegensatz dazu bleibt der Leitzins der EZB unverändert, wodurch sich der Zinsunterschied zwischen den USA und Europa weiter vergrößert.
  • Der Wachstumsunterschied im BIP von 1 PP zwischen Westeuropa und den USA (2 % bzw. 3 %) bleibt weiterhin bestehen – zudem verschlechtert sich die Wirtschaftsstimmung weiter.

III. Themen-Special: Strukturveränderungen in den wichtigsten Börsenindizes – europäische Banken verlieren Einfluss

  • Das Ausscheiden der Deutschen Bank aus dem Euro Stoxx 50 und der Commerzbank aus dem DAX wirft die Frage nach der Bedeutung traditioneller Banken auf.
  • Die Indexgewichtungen der Banken im DAX und Euro Stoxx sind seit 2006 um circa 7,4 PP gesunken – laut Analysen ein Resultat grundlegender Entwicklungen.
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