Sprachsteuerung im Online-Banking – Infografik Die Deutschen zeigen sich in der Nutzung von Voice Banking noch verhalten – woran liegt‘s?

Alexa? Ok Google? Hey Siri? Hey Cortana? Hi Bixby?

Haben Sie Sprachsteuerung bereits genutzt? Über das Smartphone verwenden ca. 19 Millionen Personen in Deutschland Sprachassistenten.[1]

Die Bereitschaft Voice Banking zu nutzen, hält sich bei den Deutschen allerdings noch in Grenzen. Mehr dazu, jedoch später. Zunächst gilt es, einen Blick auf die Funktionsweise und generelle Verwendung der Sprachsteuerung in Deutschland zu werfen.

Sprachsteuerung – Funktionsweise in Kürze

  • Grundsätzlich handelt es sich bei der Sprachsteuerung, um eine schnelle Übermittlung von Befehlen an Systeme, z.B. um Geräte zu steuern oder hilfreiche, gerade notwendige Informationen zu erhalten.
  • Das System nimmt den Sprachbefehl auf, codiert diesen und übermittelt ihn an die entsprechenden Server.
  • Der dahinterliegende Server wertet die Daten aus, erkennt die Algorithmen, interpretiert den Befehl und liefert die benötigten Antworten oder führt den befehligten Prozess aus.

1) Sprachsteuerung in Deutschland

Oft kommt bei der Sprachsteuerung der Entertainment-Faktor nicht zu kurz.

So liefern die Systeme auf Antwort kluge sowie witzige Sprüche – wobei je nach Komplexität ganze Gespräche möglich sind, spielen Musik aus und starten die gewünschte App.

Es wundert also kaum, dass es gerade die Geräte der Unterhaltungselektronik sind, die beim Einsatz der Sprachsteuerung nach den Smartphones am meisten Anklang bei den Usern finden.


Bislang wird Sprachsteuerung noch verhältnismäßig wenig genutzt – woran liegt‘s?

Aktuell (siehe nebenstehende Infografik) werden die Sprachassistenten noch wenig genutzt. Nur etwa 14 Prozent der Befragten nutzen diese täglich.[2]

Den Mehrwerts der digitalen Assistenten sieht ein Großteil der Deutschen in der Zeitersparnis.

Ganze 67% der Deutschen erwägen durch die vermehrte Verwendung der Sprachsteuerung verkürzte Wartezeiten in Hotlines und weniger benötigte Zeit vor dem Bildschirm.[3]

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2) Sind die Deutschen bereit für Voice Banking?

Beim Abfragen des Kontostands, Überweisungen oder gar Einrichten von Daueraufträgen per Sprachbefehl handelt es  sich um sogenanntes Voice Banking.

Angesichts rückläufiger Kundenzahlen ist Sprachsteuerung im Banking also ein Thema, das für Filialen europäischer Finanzinstitute immer interessanter wird.

In der nebenstehenden Infografik erhalten Sie einen guten Überblick der Nutzung von Voice Banking im internationalen Vergleich.

Ein Blick auf weitere Prognosen zeigt zudem, dass das gesamte Nutzungssegment digitaler Assistenten enormes Potenzial verspricht.

Der diesjährige Umsatz wird sich vermutlich auf etwa 5,3 Mrd. US-Dollar belaufen. Für 2021 werden gar 11,9 Mrd. US-Dollar Umsatz prognostiziert.[4]

[1] Statista (2019): Verbrauchs- und Medienanalyse – VuMA 2018, VuMA (Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse), veröffentlicht im November 2017
[2] Statista (2019): Umfrage Nutzungshäufigkeit der Sprachassistenten, EARSandEYES GmbH, veröffentlicht im April 2018
[3] Statista (2019): Statista-Umfrage Digitale Sprachassistenten 2017, Statista; Norstat, veröffentlicht im März 2017
[4] Statista (2019): Umsatz mit virtuellen digitalen Assistenten für Endkunden im Jahr 2015 sowie eine Prognose bis 2021 (in Millionen US-Dollar), Horizont Nr. 9, 02.03.2017, Seite 18

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Julia Schraut

Senior Professional Office Berlin

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