easyfolio Marktkommentar Juli

Der Juli war für die Aktienmärkte ein freundlicher Monat. Stand die erste Woche noch unter dem Brexit-Schock, folgte danach eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung. Die amerikanischen Aktienmärkte markierten neue Hochs und zogen damit die anderen Börsen mit nach oben. In den USA begann die Gewinnberichterstattung für das 2. Quartal 2016 durchaus vielversprechend, so dass insbesondere die konjunktursensitiven, zyklischen Aktien besser abschneiden konnten. Und in Europa kehrte man nach dem Brexit-Schock wieder mehr zur Normalität zurück. Das hieß aber auch, dass das alte Thema fragiler Banken wieder stärker ins Bewusstsein rückte. Insbesondere Italien ächzt nach wie vor unter einer hohen Last problematischer Kredite.

Veränderungen hielten sich in Grenzen

Von Seiten der Konjunktur als auch der Inflation brachte der Juli wenig neue Erkenntnisse. Die wirtschaftliche Dynamik verlief wie in den Vormonaten moderat, die Inflationsraten bewegten sich ebenfalls kaum. Die großen Notenbanken verspürten daher keinen Handlungsbedarf; die amerikanische zögert mit ihren Zinserhöhungen also beispielsweise weiter. Lediglich die Bank von Japan erhöhte ihre Aktienkäufe etwas, nachdem die Regierung – wieder einmal – ein neues Konjunkturprogramm ankündigt hatte.

Neue Trends etablierten sich weder auf dem Aktien- noch auf dem Rentenmarkt. Auch auf den Währungsmärkten waren die Veränderungen eng begrenzt. Zumindest bis neue Themen an die Oberfläche geraten. Banken, China, Brexit, Geopolitik, Unternehmensgewinne, Zentralbankpolitik: an Themen herrscht kein Mangel.

 

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf dem Blog von easyfolio.

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